April 2009


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Irgendwie verstehe ich es nicht ganz. Manche Körbchen sind immer im Mittelpunkt, manche ab und zu in - dann wieder out - und manche schauen die Katzen mit dem A… nieeee an.

Auf dem Bild, das ist das erste und daher älteste Körbchen was wir haben. Und immer beliebt, immer belegt, da quetscht man sich auch schon mal oben drauf. Und trotzdem sind alle zufrieden :-) . Auch wenn ich um das Schneckchen unter den Jungs fast schon etwas Angst hatte!

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Ja jetzt ist schon Dienstag und mein Mensch hat noch ein Bild gefunden, das klar und deutlich beweist wie gefährlich Diana am Anfang war…

Man beachte die böse leuchtenden Augen! Aber wie gesagt das war am Anfang… . Ich hab’ mich hier inzwischen schon etwas eingelebt und die beiden Menschen sind so begeistert von mir! Ich bin die vollendete Eleganz! Wenn ich vom Hochbett herunter klettere, sagt mein neuer Mensch, das sähe eher aus als „fließe“ ich. Wie ein Geist bewege ich mich hier durch mein neues Reich. Denn mit Diana muss man immer noch etwas vorsichtig sein… Sie ist nicht mehr böse und faucht mich nicht mehr an, es sei denn ich erschrecke sie – denn sie ist wirklich schreckhaft und wenn sie sich erschreckt dann erschrecke ich mich auch… und dann können wir beide nicht anders als doch noch mal zu knurren… Aber nur kurz… und dann sitzen wir uns gegenüber und veranstalten ausgiebige „Blickduelle“…

Aber ich muss zugeben, was ich am Anfang nicht gedacht hätte – ich mag sie… mit ihr kann ich bestimmt bald schön spielen, kuscheln, raufen und vor allem viel Unsinn machen. Unsinn sagen da allerdings nur die Menschen dazu… Wir Katzen sehen das als wichtig Beitrag dazu, die Menschen zu beschäftigen und sie zum lachen zu bringen… Denn was täten die Menschen schließlich ohne uns Katzen… - die wären echt arm dran… Aber es gibt ja uns!!! Zum Beispiel der eine Mensch hier, der nicht sehen kann, der freut sich so sehr, dass ich ihm immer antworte, wenn er mich ruft…

Aber ich muss immer noch sehr vorsichtig sein, denn er bemüht sich zwar sehr mich nicht zu treten, aber ich habe noch nicht so richtig gelernt ihm Platz zu machen…

Das ist schon eine Umstellung, bisher konnte ich mich immer darauf verlassen, dass die Menschen auf mich Rücksicht genommen haben, wenn ich irgendwo saß!

Vielleicht sollte ich mich bemühen, nicht ganz so leise zu gehen, dass er mich hören kann… Ich hab’ ja am Anfang gedacht, die Diana sei Plump… - weil sie so läuft, dass man immer genau hört, wo sie gerade ist… Aber vielleicht ist das auch nur Absicht unter diesen Umständen…

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Und hier seht ihr wie nett ich zu Diana bin, ich teile mit Ihr sogar mein Lieblingsspielzeug, das ich aus Hamburg mitgebracht habe…“Die Bestie“ Und das spielen hat uns allen viel Spaß gemacht…- Nur der „Bestie“ wohl nicht so sehr… - die haben wir leider „zerfetzt“… Ist aber nicht so schlimm, denn hier gibt es so viele Möglichkeiten was Lustiges zu machen…

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Zum Beispiel hier meine neueste Leidenschaft sind die trockenen Blätter, der Pflanze die mein Mensch neben seinem Bett zu stehen hat… Da schleiche ich mich Nachts hin und dann kann ich ganz laut rascheln und Diana und mein Mensch schrecken hoch… Und dann ruft und lockt der Mensch mich immer und ich kann Diana eine „lange Nase“ machen, denn so lange sie mir nicht erlaubt mit auf das Bett zu kommen und mit zu kuscheln – so lange werde ich das weiter tun…

Ja daraus hört Ihr schon, ich darf immer noch nicht so richtig mit ins Bett… Gestern hab’ ich das zwar schon geschafft, und zu erst war ich auch ganz „hibbelig“ vor Nervosität weil die Diana ja auch da war… Aber dann hat mein Mensch ganz ruhig mit uns beiden gesprochen und ich wurde ruhiger. Nur die Diana war „zickig“ die hat sich dann aus Protest vor das Bett gesetzt und genau beobachtet was der Mensch jetzt wohl macht… Und der hat dann mich gekrault und musste mit der anderen Hand immer nach Diana „angeln“, die hat sich nämlich immer so gesetzt, dass er sie immer nur gerade so mit den Fingerspitzen erreichen konnte… Da seht Ihr mal wie „dumm“ sie ist… wir könnten so schön zu dritt kuscheln, aber sie will ihren Menschen immer noch nicht so richtig mit mir teilen…

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Und heute morgen hat Diana mich dann mal erschreckt… Ich war gerade lecker am frühstücken und plötzlich hat sie sich von hinten angeschlichen und wollte probieren…

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Und hier der Beweis wie lieb ich zu Ihr bin, Ich hab’ sogar schon angefangen, Sie zu putzen, aber so richtig gefallen hat Ihr das leider noch nicht… Da seht Ihr’s wieder Frauen wollen erobert werden!!! Und andererseits, egal wie sehr man sich bemüht, irgendwas passt Ihnen dann doch nicht.

Ja mein lieber Bruder Luka das kann ich dir sagen, was mir nicht gefällt. Wir hatten hier so ein schönes kuscheliges Leben und plötzlich kommst du ungefragt daher und machst dich breit! Nicht nur dass du die Menschen die ganze Zeit mit deinen Geschichten in beschlag legst… Du gehst mir echt auf den Geist, die Menschen die ganze Zeit mit deiner lauten Stimme anzusprechen. Ich mit meiner zarten Stimme komme kaum noch zu Wort. Und dann hab’ ich dir unmissverständlich klar gemacht, dass wenn du schon hier mit wohnen willst, darfst du überall hin – Nur das Bett wo ich immer mit meinem Menschen kuschele, das ist tabu! Und hältst du dich daran? – NEIN(!) du setzt natürlich alles daran genau da mit hin zu kommen… Das hab’ ich von Anfang an geahnt – Dieser Kater bringt Ärger…! Und dann deine sehr unangenehme Art mich immer da zu beschnuppern, wo ich weder Kurren noch beißen kann… Das ist doch kein Verhalten – „würdelos“ ist das!!! Und dann die Sache mit meinem liebsten Lieblingssonnenplatz… Seht selbst:

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Das hier war immer mein Platz und sieht das aus als könnte ich hier noch liegen…???

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Abgedrängt in den Schatten…! Und genau so fühle ich mich auch gerade… Wenigstens haben meine Menschen noch nicht ganz vergessen, wer Ihr liebstes bestes Katzentier ist… Wer immer da war, wenn einer Trost und Zuspruch brauchte… Naja so ist leider der Lauf der Welt… Abgeschoben und verdrängt… Aber irgendwie glaub’ ich auch, das wird schon… eigentlich bist du Luka doch ein netter lustiger Kater… Lass mir einfach noch etwas Zeit mich an die neue Situation zu gewöhnen!

Schaut euch mal meinen Dreckspatz an! Von wegen Adel und so weiter… Tommy wälzt sich liebend gern im Dreck, dabei miaut, gurrt und quiekt er überglücklich. Irgendwie habe ich das Gefühl er möchte mich damit animieren mit zu machen…
Koko bleibt weiterhin lieber drinnen, aber Gras darf ich mitbringen ;o)

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Zwei Katzenkinder treffen nach fast 6 Jahren das Erste Mal wieder aufeinander.

Diana „von der Spree“ und Luka aka „Dorian von der Spree“ beide Geschwister aus dem D-Wurf vom 09.06.2003 von Yungaya’s Pippi Lotta. Vermittelt von Susanne Cramer-Rößner (Yungaya’s traditionelle Siamkatzen & Orientalisch Kurzhaar „www.yungaya.de“). Auf deren Homepage ich auf das das Foto von „Darina von der Spree“ als dringend zu vermitteln gestoßen bin. Und die dann den Kontakt zu der Besitzerin von Luka, die Ihn Umständehalber dringend in liebe Hände abgeben musste. Was Ihr sicherlich sehr schwer gefallen sein musste, wer gibt schon gerne ein geliebtes Katzentier wieder her. Was ich auch zu spüren bekam als im Sommer vor drei Jahren Diana’s Bruder Davinci tödlich verunglückt ist.

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Das bin Ich Diana von der Spree morgens am 24.04.2009. Ich bin eine Langschläferin und beobachte zwar meinen Menschen der schon gaaanz früh, nämlich schon vor 6Uhr aufgestanden ist… aber ich werde wohl erst gegen 10Uhr aufstehen…(manchmal spinnen die Menschen ja… Und das obwohl wir noch sooo schön kuscheln könnten…).

Und irgendwie ist mein Mensch ja seit Mittwoch so aufgeregt… Ich ahne da geht irgendwas vor… der saß wie schon oft vor dem großen bunten Ding und starrte da hinein (obwohl ich doch so viel schöner bin!)… und machte was mit den Fingern… da wo er mich immer wegschiebt, wenn ich da sitzen und mit ihm schmusen will… . Und plötzlich sprang er auf und nahm das piepsende Ding was die Menschen manchmal benutze. Mein Mensch spricht da dann hinein und spricht mit keinem und trotzdem spricht er immer weiter… und meint auch nicht mich…(Manchmal wenn ich mich ganz dicht an seinem Kopf ankuschele höre ich zwar andere Menschen – aber nachdem ich Die weder sehen noch riechen kann, denke ich die sind auch nicht wirklich da…).

Er sagte irgendwas von „dein Bruder“ keine Ahnung was er damit meinte… .

Ach und er sagte ich solle nachher ganz lieb zu dem sein… - was immer er damit sagen wollte ist mir völlig unklar… Ich bin schließlich immer ganz lieb!

Aber wie gesagt es ist wirklich noch viel zu früh um sich über irgendwas Gedanken zu machen… - da döse ich lieber noch etwas.

Ich bin auch noch viel zu verschlafen um Ihn noch zur Türe zu begleiten… soll der doch machen was er will – bisher ist er immer wieder vernünftig geworden und zu mir zurück gekommen… .

Und außerdem ist ja auch noch der andere Mensch hier der zwar nicht sehen kann, aber mit dem man auch gut kuscheln kann… Ich glaub’ ich leg’ mich zu dem ins Bett… der steht eh’ nie früh auf… !

Und was ich sonst noch so den Tag über gemacht habe, das bleibt mein Geheimnis – ich bin schließlich eine Katze und gehe meiner „eigenen wilden Wege“… .

Und es hat gar nicht lange gedauert, da war mein Mensch auch schon wieder zurück. Und er hat sogar noch eine neue fremde Menschin mitgebracht. Und diese Menschin war ganz aufgeregt und hat meine Schönheit bewundert – da hab’ ich mich gleich noch mal lang gemacht und Ihr jeden Zentimeter von mir gezeigt… .

Mit der kann man bestimmt auch schön schmusen, die scheint ja nett zu sein… . Und die Menschen haben soo viel Zeug mit sich geschleppt. Die spinnen echt manchmal, was die alles so mit sich tragen… . Zwei große Taschen. Und eine stellen sie gleich in das Zimmer wo sich mein Mensch immer nachts mit mir hinlegt.

Die muß ich natürlich gleich untersuchen. Ach es ist die Tasche, in der ich manchmal nach draußen getragen werde zu dem netten Mann der mich anfasst und meinen Bauch abtastet, mir seine Finger in die Schnauze steckt und dann ganz hinterhältig in den Rücken pickst.

Ach du Schreck!!! Da ist ja ein „Monster“ drin das faucht und knurrt ganz gefährlich! Aber ich knurre mutig zurück – oder hab’ ich vor lauter Schreck mit der Faucherei angefangen???

Das ist ja so unheimlich!!! Ich flüchte gleich mal unter das Bett, von dem Menschen, der nicht sehen kann. Und ich fauche vor lauter Angst sogar diesen Menschen an, der hat sich auch fürchterlich erschrocken, weil Den habe ich noch nie angefaucht. Als der zu uns gekommen ist habe ich nämlich seine Augen ganz genau angesehen – und gesehen, der kann nicht sehen. Und selbst wenn der mir mal aus versehen auf den Schwanz tritt, dann jammere ich nur, dass er merkt er tut mir weh aber Den würde ich nie anfauchen.

Und mein Mensch der versucht zwar mich unter dem Bett hervor zu locken, aber mit dem bin ich böse… . Das zuzulassen, dass hier so ein „Monster“ zu uns nach Hause kommt… - der spinnt wohl!!!

Da muss ich sogar meinen Menschen wenn der versucht mich anzufassen anfauchen… - Ich meine es ja nicht wirklich so, aber das geht einfach nicht…!

Und jetzt lassen die Menschen es sogar zu, dass das „Monster“ frech durch mein Zuhause geht. Jetzt ist alles aus, ich bin ganz verzweifelt… . Was hat sich mein Mensch dabei nur gedacht… .

Vielleicht kann ich das „Monster“ ja vertreiben, wenn ich es immer wenn ich es sehe, ganz gefährlich anfauche, mein gefährlichstes Gesicht mache und knurre wie ein Puma. Das hat mir meine Mama die Yungaya’s Pippi Lotta so beigebracht.

Aber es nützt nichts, das „Monster“ geht einfach nicht…!

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Jetzt melde ich Luka mich auch mal zu Wort. Als erstes möchte ich betonen ich bin kein „Monster“ eigentlich bin ich ganz schön ängstlich in so einer Situation…

Ja und jetzt wo ich hier alleine mit fremden Menschen bin und noch dazu mit so einer „Furie“ die jedes Mal knurrt und faucht wenn ich auch nur atme, hab’ ich mich erstmal hier ins Regal zurückgezogen. Und ich glaube so schnell gehe ich hier nicht weg… .

Und jetzt gehen auch noch alle Menschen weg und lassen mich hier ganz allein mit dieser „Furie“ in der Wohnung zurück.

Da bin ich so verschreckt, dass ich mich nicht mal von meiner geliebten Menschin verabschiede, obwohl ich das sonst immer tue… .

Und Abends als der neue Mensch leider ohne mein „Frauchen“ zurückgekommen ist hab ich ein so tolles Versteck gefunden in dem Zimmer wo wohl der neue Mensch und die „Furie“ schlafen, da ist so ein Kletterbaum für Menschen – die nennen das glaub ich „Hochbett“, da kann ich alles beobachten und werde nicht gesehen.

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„mist“ der neue Mensch hat mich doch gesehen… .

Aber wenn ich stiller als still bin und mich nur in Zeitlupe bewege, dann entdeckt mich die „Furie“ im Bett direkt unter mir nicht… Und ich kann trotzdem in der Nähe sein…

Denn jetzt ganz verlassen sein, das möchte ich auch nicht… Und der neue Mensch scheint ja ganz nett zu sein und er versucht auch mich zu kraulen, aber da weiß ich noch nicht so recht ob ich das zulassen will… Es würde ja gegen die Einsamkeit helfen… aber andererseits – das ganze Unglück fing damit an, dass dieser neue Mensch heute morgen in unsere Wohnung kam. Ich fand ihn ja zunächst ganz nett und er hat mich gekrault und etwas mit mir gespielt…

Aber dann begann das Chaos – ich wurde in so eine Tragetasche verfrachtet und dann sind wir mit so einem lauten Ding herumgefahren und dann weiter mit so einem ganz langen großen Ding. Das hatte kaum losgefahren wieder gehalten und dann sind ganz viele laute Menschen eingestiegen… Das war alles sehr unheimlich aber immerhin mein geliebtes Frauchen war dabei und so war ich ganz tapfer und hab nur ab und zu ganz leise geweint…

Nicht mal 1,5meter unter mir merkt die „Furie“ nicht, dass ich da bin…

Und lasst euch nicht täuschen, diese Katze ist gefährlich!

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Hier scheint doch alles in Ordnung zu sein… .

Ich hab’ mich etwas beruhigt und mein Mensch hat mich doch noch lieb… Wir kuscheln schön und das blöde „Monster“ ist weit weg… zumindest hab’ ich keine Ahnung wo es ist und möchte es auch gar nicht wissen…

Also was sich mein Mensch dabei gedacht hat… wir hatten es doch so schön. Jeden Tag stundenlange „Kuschelorgien“ und ich konnte mich ewig mit meinem Menschen unterhalten… Er versteht glaube ich auch Siamsprache, denn wenn ich ihn anspreche antwortet er mir… Nur ich verstehe nicht immer, was er von mir will… Aber egal er sagt immer so schöne Sachen zu mir… Vor allem das ich für ihn Die Einzige sei und die geliebteste aller Katzen… Und die Schönste… Dann schnurre ich und er ist glücklich und legt sein Ohr auf meinen Bauch und hört mir zu… .

Das ist wahre Liebe und darum kann ich ihm auch nie lange böse sein – selbst wenn er mir solche Sachen antut wie heute… .

Aber jetzt ist meine Welt erst mal wieder in Ordnung ich liege hier neben meinem Menschen und wir kuscheln wie immer und er sagt die ganze Zeit ich soll lieb zu dem Luka sein, der sei mein Bruder… „Pa“ das ich nicht lache… Der soll es mal wagen noch mal hier in meine Nähe zu kommen… Dem werde ich es schon zeigen…

Aber nach so vielen Aufregungen schlaf ich jetzt erstmal…

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Und jetzt am Samstag ist der „Neue“ immer noch da. Ich hab’ mich ja schon halbwegs beruhigt und mit der Situation abgefunden. Aber der ist echt frech! Der stolziert hier durch meine Wohnung und jedes Mal wenn er mich sieht faucht er mich an. Aber das lasse ich mir nicht gefallen und fauche zurück! Das wollen wir doch mal sehen wer dieses Duell gewinnt. Und jedes Mal wenn ich laut werde rennt der „Hosenscheißer“ schnell zurück in sein Versteck in das Regal. Und selbst heute Nacht war er plötzlich bei uns im Zimmer… Da hab’ ich’s Ihm aber so richtig gezeigt mit meiner gefährlichsten lautesten „Pumastimme“!

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Jetzt hat der Mensch diese „Furie“ doch mal ausgesperrt.

Aber ich traue dieser Türe nicht so recht… Und außerdem sagt er, das sei meine Schwester… „Pa“ „Schwester“, die einzige Schwester an die ich mich erinnern kann, das war die Darina. Wenn das meine Schwester sein soll, warum ist die dann so unfreundlich zu mir??? Ich bin so einsam in der Fremde, niemanden den ich gut kenne… keiner ist nett zu mir.

Naja ganz stimmt das ja nicht, der Mensch scheint es gut zu meinen – der hat mir was zu fressen gegeben, sogar bis in mein Versteck im Regal hat der die Näpfe gebracht.

Und Malzpaste durfte ich von seiner Hand schlecken. Und dann hat er sich seine klebrigen Finger an meinem Fell abgerieben. Und das nicht nur einmal, ganz oft hat der das gemacht und dann hab’ ich beobachtet, der hat das auch bei meiner angeblichen Schwester Diana gemacht. Da mussten wir uns erst mal ausgiebig putzen, und der neue Mensch hat dann ganz leise die Türe aufgemacht und direkt davor saß diese Diana. Da haben wir uns beide erschrocken aber wir mussten uns ja beide putzen und haben beide nicht gefaucht. Und wir konnten uns vorsichtig beobachten, als wir da so am putzen waren… vielleicht ist die ja doch nicht so schlimm wie ich zunächst befürchtet habe.

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Und hier versuche ich das Wasser aus dieser Quelle zu trinken – das kannte ich noch nicht und hab’ mich erstmal sehr erschrocken, dass das immer wenn ich mit der Zunge an das Wasser komme spritzt.

Aber ich hab’ beobachtet, dass die Diana auch da trinkt und das wär’ doch gelacht, wenn ich das nicht auch könnte… Und siehe da wenn man vorsichtig ist geht es gut. Und eigentlich ist das auch viel lustiger als das Wasser aus so einem Napf. Nur einfangen kann man das nicht, da kriegt man nur nasse Pfoten und muss sich erstmal schütteln. Und praktisch ist das auch weil hier wo ich jetzt gelandet bin, stehen überall solche Dinger.

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Und sogar ganz große in denen ganz merkwürdige Sachen herumschwimmen… die scheinen lebendig zu sein, aber man kommt nicht an sie heran, beim ersten Versuch bin ich an was glattem, durchsichtigen und kalten abgeprallt, die Menschen sagen da Fenster dazu - so was ist davor. Aber ich glaube von oben ist da nur Wasser… das werde ich wohl die nächsten Tage noch genauer untersuchen – das wird bestimmt ein Heidenspaß (der Mensch sagte gerade „oder ein Heidenplatsch“) was immer der damit wohl meint…

Auf jeden Fall ist das hier gar nicht so schlecht wie ich erst befürchtet hatte, aber meinen geliebten Menschen vermisse ich doch sehr, dass Die mich hier so einfach im Stich gelassen hat. Aber hier ist das so aufregend, dass ich gar nicht so richtig zum weinen komme…

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Zum Beispiel hier gibst einen ganzen Urwald zum Verstecken.

Oder hier noch mehr Urwald…

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Oder viele Leitern zum klettern…

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Aber die Kratzbäume sind in einem erbärmlichen Zustand… - Ach und die Zeit ist schnell vergangen… Jetzt ist schon Sonntag und ich fange an meine Schwester Diana doch zu mögen…

Die ist jetzt auch viel besser drauf als am Freitag als ich ankam. Die knurrt nur noch selten… Aber dafür macht die jetzt ganz seltsame Laute so ein Zwischending zwischen einem Niesen und einem Wort aus der Menschensprache „Pa“… - klingt irgendwie abfällig und darum hab’ ich beschlossen Ihr dieses auch immer zu sagen wenn ich sie sehe…

Und das ist häufig… Weil auch, wenn ich das ungern zugebe fange ich an Ihr hinterherzulaufen… Oder auch dem neuen Menschen… Weil eigentlich will ich schon zur Familie gehören… So ganz auf mich gestellt, das halte ich nicht aus… Und so muss ich wohl versuchen die hier, mir zu Freunden zu machen… Denn mein geliebter Mensch scheint wohl nicht mehr zu kommen… gestern war ich ja noch oft bei der Türe um zu horchen ob Sie vielleicht doch wieder kommt – aber dem scheint nicht so zu sein…

Und jetzt mache ich also „Klabautz“… der Mensch hat auch schon richtig gelacht… ein guter Anfang also…

Die Diana knurrt mich nicht mehr an und wir können auch immer näher aneinander vorbeigehen… manchmal setzen wir uns gegenüber und starren uns an…

Das einzige was mir jetzt noch fehlt ist so richtiges Kuscheln mit dem neuen Menschen… Der probiert es zwar immer wieder mal und spricht auch ganz freundlich zu mir aber da bin ich noch nicht entspannt genug… Und er scheint es zu verstehen und lässt mich dann schnell wieder weitergehen… Aber ich komme immer wieder zurück und streiche so ganz wie zufällig an seinen Beinen vorbei… Oder an seinen Armen wenn er sitzt… Aber ich brauche noch etwas Zeit, bis ich mich da ganz darauf einlassen kann, außerdem will ich ja auch die Diana nicht verärgern, die beobachtet immer ganz genau, wenn ich zu dem Menschen gehe und wenn ich dann wieder weg bin geht Sie sofort zu dem Menschen und wirft sich vor Ihm auf den Rücken… Widerlich so ein Verhalten… (Aber ich kann es auch irgendwie verstehen…)

Und vorhin hab’ ich es sogar geschafft mal auf das Bett zu kommen, das war das einzige wo Diana noch aufgepasst hat, dass ich da nicht hingehe… da hat sie immer geknurrt wenn ich dahin wollte…

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Das ist dann der Plan für heute Nacht… Ich will versuchen mit auf dem Bett zu schlafen…

Hoffentlich ist Diana nicht allzu streng und erlaubt es mir… Dann wär’ ich nachts nicht so einsam…

Gestern war ich ja schon mal kurz mit auf dem Fußende aber als Diana das gemerkt hat, hat sie sich furchtbar aufgeregt… Ich will Ihr ihren Menschen ja nicht wegnehmen, nur auch ein bisschen Liebe, das brauche ich eben auch!

Und wenn Sie wirklich meine Schwester ist, aus dem Geschlecht der königlichen Siamkatzen, dann sollte sie das verstehen. Wir brauchen nun mal unendlich viel Liebe! Nein eigentlich sogar noch viel mehr als das…!!! Wir wollen nicht nur geliebt werden, sondern wir wollen unsere Menschen bedingungslos wieder lieben!!!

Na mal sehen wie das hier so weitergeht mit mir und meiner Schwester…

Es war ein sehr aufregendes Wochenende… Und ich hab’ ja nun wirklich schon so einiges erlebt…

Wenn der neue Mensch wieder Lust hat zu erzählen was wir hier so erleben, dann gibt’s vielleicht noch eine Fortsetzung dieser Geschichte…

Von den Katzenkindern, die das Schicksal nach fast 6 Jahren wieder zusammengeführt hat.

Wie heißt es doch so schön: “Wunder dauern leider etwas länger!” - Als ich heute morgen so gegen 7 Uhr wach wurde, war mir so, als wäre eines geschehen: Amun lag selig vor sich hindösend bei mir im Bett auf den Beinen , während Diva in meiner Armbeuge schlummerte. Bisher hatte Amun sich nicht zu Diva und mir ins Bett getraut. Er war nebenan über die Beine meines Mannes nie hinweg gekommen. Den Sprung ins Bett hat Amun überhaupt erst fast vier Wochen nach seinem Umzug von Hamburg nach Dortmund gewagt. Vorher hat der arme Kerl immer die ganze Nacht allein auf dem Sofa oder auf der Truhe in der Diele verbracht. Selbstverständlich ist diese Truhe entsprechend den Yungaya-Ansprüchen weich gepolstert. Die Gefahr von Liegeschwielen ist ausgeschlossen.
Amun und Diva spielen viel und schön zusammen. Immer öfter erwische ich die beiden auch inflagranti, aber Amun ist vorsichtig. Da er die Nähe von uns Menschen deshalb zunächst nicht so nachhaltig gesucht hat, habe ich mich schon immer gefragt, ob der kleine Kerl sich hier überhaupt wohl fühlt. Es ist ja nun nicht schön, wenn wir Amun toll finden, er uns aber doof. Leider kann Amun nicht sprechen, sonst hätte ich ihn schon längst gefragt, womit ich ihm eine Freude bereiten kann. Nun, er hat gezeigt, was sein Begehr ist, und Diva hat das toleriert. Mal gucken, was sie sagt, wenn er im Bett immer höher rutscht …

so, ich habe dieses “Ding” jetzt auch gekauft….und meine Katzen sind begeistert :-)

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Es ist später Abend, alle schlafen…………..fast alle, nur eine Susanne ist noch unterwegs und findet ein heimliches Liebespaar eingekuschelt in die Sofadecke!

Chihuahua und Thaikatze Taiyoukai Jinniya Yungaya

Chihuahua und Thaikatze Taiyoukai Jinniya Yungaya

Siamkatzenkitten spielend

Siamkatzenkitten spielend

Als wir gestern Nachmittag nach Hause kamen, blieben wir wie angewurzelt vor dem Sofa im Wohnzimmer stehen: Da lagen Diva und Amun aneinander gekuschelt und träumten vor sich hin. Dieser Moment musste natürlich sofort bildlich festgehalten werden. Auf Zehenspitzen, um die beiden ja nicht zu stören, schlich mein Mann sich fort, um die Kamera zu holen. Natürlich wollte ich auch keine unerwünschten Geräusche, die das Idyll irgendwie vorzeitig zerstören könnten, erzeugen und stand stocksteif mitten im Raum.
Drei Wochen und einen Tag haben die beiden gebraucht, um zueinander zu finden. Die Initiative geht von Diva aus, wie ich später noch beobachtet habe. Nachdem sie Amun erst ausgiebig angefaucht und ihm danach schweigend die kalte Schulter gezeigt hat, ist sie jetzt wohl dahinter gekommen, dass so´n vierbeiniger Gefährte auch so seine Vorteile hat.
Die Ausgangssituation war ja für beide doof: Amun war völlig “entwurzelt” und musste mit neuen Menschen und so einer fauchenden orientalischen Prinzessin klar kommen. Diva ist am 24. März 09 den ganzen Tag alleine, und abends, mitten in der Nacht, komme ich endlich nach Hause und bring´auch noch ´ne fremde Katze mit!
Jetzt habe ich wieder ein super Gespann: die elegante schwarze Orientalin Diva und Amun, das kräftige Dao-Kind (die Kenner unter uns, wissen, was das heißt). Es ist lustig zu beobachten, wie die beiden morgens zusammen “Fußballspielen”. Aus Pfeifendraht kann man hervorragend Fußbälle für Katzen basteln.

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Tommy und Koko erforschen nach und nach den Garten. Allerdings ist Koko weniger begeistert davon und Tommy stürmt in alle Himmelsrichtungen…und ich ihm hinterher, weil überall Löcher im Zaun sind und mein Schlawiner natürlich alle schon entdeckt hat! Da es drei riesige Kater und einen doofen Kampfhund in der Nachbarschaft gibt, möchte ich Tommy lieber nicht unbeschützt herumlaufen lassen-ich bin eine echte Glucke, aber Tom nimmts gelassen. Koko hingegen faucht, knurrt, tobt und streubt sich. Ob es an der Leine liegt oder sie doch noch zu ängstlich ist, weiß ich nicht genau. In ihrer Tasche fühlt sie sich wohl, also muss die immer mit.

Siamkater Tommy rennt durch den Garten

Siamkatze schmust im Garten

Siamkatze guckt vorsichtig aus der Tasche

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